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Jede Menge gute Ideen für Ihre Sanierung

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Gebäude zu sanieren. Ob Sie das Haus „nur“ gut dämmen oder komplett neu organisieren wollen: In der Sanierungsgalerie finden Sie jede Menge Beispiele und Ideen dafür.

Anlass und Ziel von Sanierungen sind so verschieden, wie die Gebäude und deren Eigentümerschaft selbst. Während die einen ihr Haus mit überschaubarem Budget auf den Stand der Technik bringen wollen, schaffen die anderen zusätzlichen Wohnraum für Kinder oder Enkelkinder. In der Sanierungsgalerie sammelt das Energieinstitut Beispiele für gelungene Sanierungsprojekte aus dem ganzen Land.

Privat
Dieses Haus wurde sehr kostenbewusst und mit viel Charme saniert.

Einfache Sanierung mit Charme

Zum Beispiel das 30er-Jahre Einfamilienhaus in Lustenau: Ende der 80er-Jahre wurde die Fassade gedämmt und dann 2018 das Haus weiter modernisiert. Die junge Bauherrschaft wollte dabei mit einem überschaubaren Budget das Beste herausholen. Als Hauptmaßnahme wurden Dach und Kellerdecke gedämmt. Durch einige klug gesetzte Durchbrüche und das Verlagern des Heizraums in einen bestehenden Zubau konnte zusätzlicher Wohnraum gewonnen und mit dem großzügigen Wohn-Essbereich ein Gegenpol zu den – wie früher üblich – eher kompakten Wohnräumen geschaffen werden. So steht das Projekt als Beispiel, wie ein Gebäude auch mit begrenzten Mitteln sorgfältig modernisiert werden kann. Mehr Info

privat
Dieses Fertighaus, wie es mehr als einmal in Vorarlberg steht - hat durch die Sanierung nicht nur ein völlig neues Gesicht bekommen.

Fertigteilhaus saniert

Das Fertighaus von 1989 war in gutem Zustand, als die Bauleute es von ihrer Familie übernehmen konnten, aber einiges war zu modernisieren. Und weil das Gebäude in der typischen 80er-Anmutung nicht mehr ganz den Geschmack traf, wurde eine umfassende Sanierung daraus: Das Haus wurde zusätzlich gedämmt und die Fenster getauscht, was den (auch zuvor nicht besonders hohen) Energiebedarf fürs Heizen halbiert. Aus dem Krüppelwalmdach wurde ein Satteldach und die Fassade bekam einen modernen Holzschirm. Um die Stromdirekt-Heizung zu ersetzen, wurden Tiefenbohrungen für eine Erdwärmepumpe vorgenommen und eine Fußbodenheizung installiert, die nun auch kühlen kann. Außerdem befindet sich auf dem Dach eine ca. 10 m² Solaranlage und eine PV-Anlage kann jederzeit nachgerüstet werden. Ein Musterbeispiel für den Umgang mit einem Gebäudetyp, wie er in Vorarlberg mehr als einmal vorkommt. Mehr Info

 

Markus Gmeiner
Dieses Haus wurde um Wohnraum für eine dritte Generation erweitert.
 

Platz für drei Generationen

Hohe Grundstücks- und Immobilienpreise haben in den letzten Jahren immer öfter dazu geführt, dass benötigter Wohnraum am Haus der Eltern oder Großeltern zugebaut wird. Damit hat das klassische Generationenhaus wieder stark an Bedeutung gewonnen. Wie das vorliegende Beispiel aus Wolfurt, das durch eine sorgfältige Erweiterung Wohnraum für insgesamt drei Generationen bietet – und darüber hinaus auch in Sachen nachhaltiger Energieversorgung alle Stücke spielt. Eine große Herausforderung beim „Weiterbauen“ des Bestandes: Die Interessen und Bedürfnisse von zwei oder mehr Familien unter einen Hut zu bringen und respektvoll mit dem Bestand umzugehen. Von Land und Gemeinden geförderte Beratungsangebote helfen dabei, den Weg vom Ein- zum Mehrfamilienhaus gut und sicher zu beschreiten. Mehr Info

Dominik Kummer
Das Schaffen nachhaltigen Wohnraums war der Bauherrschaft wichtig - auch wenn sie das Haus nicht selbst bewohnt.
 

Saniert zum Vermieten

Nicht immer geht es beim Sanieren darum, Wohnraum für die eigene Familie zu schaffen. Dieses Beispiel zeigt einen Umbau von einem Ein- zu einem Zweifamilienhaus in Feldkirch. Da es sich um das Elternhaus der Bauherrin handelt, war ein respektvoller und sorgfältiger Umgang mit der Substanz und das Schaffen nachhaltigen Wohnraums zentral wichtig, obwohl das Gebäude vermietet und nicht vor der Eigentümerin selbst bewohnt wird. Im Zuge der Sanierung wurde der Energiebedarf um vier Fünftel reduziert, die Ökologie durch den Einsatz von Holz verbessert, und durch das Anheben des Daches entstand eine zweite Wohnung. Mehr Info

Lukas P. Mähr (MWArchitekten), der Architekt des Projekts sagt: „Besonders beeindruckt hat mich, dass hier nicht für den Eigenbedarf saniert wurde. Ich würde mir viel mehr mutige Eigentümer wünschen, die so neuen Wohnraum schaffen.“

  

Petra Rainer
Bei Bedarf kann später aus diesem Zwei- ganz leicht ein Dreifamilienhaus werden.

Teilbar für später

Ein Haus wird für Jahrzehnte gebaut. Ein Zeitraum, in dem sich die familiäre Situation der Bewohnerinnen und Bewohner mehrfach ändert. Dass die Weichen für solche Veränderungen schon während der Sanierung gut gestellt werden können, zeigt ein Beispiel aus Sulz. Das 120 Jahre alte Haus wurde von der jungen Familie des Bauherrn mit dessen Großeltern bewohnt, ehe weiterer Nachwuchs eine Erweiterung erforderlich machte. Das Gebäude wurde energetisch auf den Stand der Technik gebracht, das Dachgeschoß ausgebaut, eine kontrollierte Be- und Entlüftung nachgerüstet und die Erschließung neu organisiert. Bei Bedarf kann später aus dem Zwei- ganz leicht ein Dreifamilienhaus werden. Mehr Info

Diese und viele weitere gelungene Sanierungsprojekte aus Vorarlberg finden Sie in unserer Sanierungsgalerie: www.sanierungsgalerie.at